Ubiquiti M-Serie

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Die Geräte der "M-Familie" werden bei Ubiquiti als AirMAX-Router bezeichnet. Die meisten von ihnen gibt es in 2.4GHz- und 5GHz-Versionen, daher gibt's die Suffixe "M2" und "M5". Sonst ist die Hardware innerhalb einer Modellgruppe recht identisch, nur die HF-Hardware unterscheidet sich.

Bei diversen Geräten gibt es einen Unterschied im verwendeten Prozessor, der im Laufe der Produktlebenszeit gewechselt wurde. Ubiquiti unterscheidet hier jeweils zwischen "XM"- und "XW"-Hardware. "XM" ist die ursprüngliche Hardware. Welche Hardware man besitzt kann mam im WUI nachsehen.

Nanostation M

Nanostation M2
Montagebeispiel Nanotstation M2

Die Geräte nicht verwechseln mit den veralteten Modellen NanoStation2 loco bzw. NanoStation5 loco - das fehlende M beachten!

Alle Nanostations haben 32MB RAM und 8MB Flash.

Nanostation M2/M5

Die Nanostation M2 (2 GHz) und M5 (5 GHz) sind Outdoor-Geräte, die sich gerade für Punkt-zu-Punkt Verbindungen in größerer Entfernung zum kleinen Preis äußerster Beliebtheit erfreuen. Durchaus sind auch Punkt-zu-Client Szenarien möglich, jedoch eingeschränkt, da die Richtwirkung zu spitz und für eine Flächenausleuchtung schlecht geeignet ist. Sollte die Nanostation zum Zweck eine Punkt-zu-Punkt Verbindung gekauft werden, empfiehlt es sich, die Variante M5 zu wählen, da sie auf 5 Ghz Band funkt und dieses weit weniger im Consumerumfeld vertreten und somit störungsärmer ist. Durch die schlanke Bauweise sind sie leicht an Masten und ähnlichem Gestänge zu befestigen. Da die Nanostation als Outdoorgerät konzipiert ist, gewährleistet der Hersteller Robustheit gegenüber jeglichen Wetterverhältnissen, vorausgesetzt das Gerät wird senkrecht mit dem Kabel nach unten montiert. Die Stromspeisung erfolgt per PoE (Power-over-Ethernet), sodass das Netzteil sich im Gebäude befindet und das LAN-Kabel als Daten- und Stromzufuhr gleichermaßen fungiert. Das Gerät kann das PoE zu seinem zweiten Ethernet-Port durchreichen.

Einsatzszenarien sind:

  • Punkt-zu-Punkt Verbindungen in weiterer Entfernung - dann jedoch mit Hersteller-Firmware. Tutorial dazu.
  • NICHT geeignet für Flächenausleuchtung (Winkel zu spitz), außerdem VPN-Durchsatz gering: viele Clients strapazieren den Prozessor, zusätzlicher Router per Mesh on wan empfehlenswert.

Die Herstellerangabe von 55° Öffnungswinkel der Antenne basiert nur auf halber Wahrheit. Schaut man sich die Öffnungswinkel der horizontal und vertikal verbauten Antenne an (siehe Tabelle), erfährt man, dass der tatsächliche voll ausgenutzte Winkel im 11° Bereich liegt. Dies sollte beim Kauf beachtet werden, wenn man eher 55° einplant. Ganz anders als bei der M2Loco Variante: Dort entspricht es voll der Angabe.

Nanostation loco M2/M5

Nanostation loco mit Nano Universal Bracket Halterung
Größenvergleich der loco mit der normalen M2

Sie ist der kleinere Bruder der Nanostation M2/M5 und hat im Gegensatz zur größeren Variante einen höheren Abstrahlwinkel, der durch eine geringere Reichweite in Kauf genommen wird. Die bauliche Beschaffenheit ähnelt der Nanostation M2/M5 und ist ebenfalls als Outdoorgerät konzipiert. Die Locos haben im Gegensatz zu ihren "großen Brüdern" nur einen Ethernet-Port.

Einsatzszenarien sind:

  • Ausleuchtung von Arealen, Punkt-zu-Punkt Verbindungen mit begrenzter Reichweite
  • NICHT geeignet für Rundum-Ausleuchtung (55° Öffnungswinkel beachten), außerdem VPN-Durchsatz gering: viele Clients strapazieren den Prozessor, zusätzlicher Router per Mesh on wan empfehlenswert.

Die richtige Freifunk-Firmware für diese Geräte ist das Image für die "Ubiquiti Bullet"-Router (XM / XW), da diese die richtige LAN-definition enthalten. Die Images der normalen Nanostation sind hier eher ungeeignet, führen aber nicht zur Beschädigung der Hardware.

Picostation M2/M5

Bullet M2/M5

AP für direkte Montage auf N-Stecker

  • 1 x LAN (PoE)

Rocket M2/M5