Niederrhein/Freifunk für Dummies

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Diese kurze Zusammenfassung ist entstanden, um Technikleien die Idee Freifunk näher zu bringen. Doch noch ist sie nicht fertig, aber ihr seit herzlich eingeladen mit zuschreiben.

Was ist Freifunk

Dieses Segment ist übernommen von [Freifunk Leipzig]

Freifunk ist ein WLAN-basiertes, freies, nicht kommerzielles Funknetzwerk, das von den Teilnehmern selbst verwaltet wird. [...] Obwohl man mit dem Funknetzwerk auch ohne irgendeine Anmeldung ins Internet kommt, ist das Freifunk-Projekt ausdrücklich weder ein Internetprovider noch verfügt es über eine 24-Stunden-Hotline. Vielmehr gibt jeder, der einen Internetzugang zur Verfügung stellt, die Bandbreite ab, die er nicht benötigt und unterstützt andere Mitglieder

Warum Freifunk in Kleve

Obwohl Kleve eine relativ gut DSL-Versorgung hat ist die mobile Breitbandversorgung unzureichend. Besonders die Touristen aus den Nachbarländern ist es nicht möglich, kostengünstig einen Internetzugang beim "winkelen" in Kleve zu nutzen. Auf Basis von Freifunk ist es möglich ein Rückrad der Breitbandversorgung aufzubauen.

Zuerst war das WLAN

Mithilfe von WLAN-Routern wie Linksys_WRT54GL für drinnen oder die Nanostation für draußen wird das Netz aufgespannt. Die Geräte können einen Internetzugang anbieten, die Rückradstandorte sollten dies auch tun. In den letzten Jahren sind die Geräte auch erschwinglich geworden, so kostet der Linksys momentan etwa 50,00 €.

Dann das Internet

Das WLAN an sich hat noch keine Verbindung zum Internet. Dazu braucht man Bandbreitensponsoren. In der Regel ist in fast jedem Ladenlokal eine DSL-Leitung die selten komplett ausgenutzt ist. Die ungenutzte Bandbreite kann also der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

Marketingunterstützung

In dieser Zeit rückläufiger Kundenfrequenz in den Klever Einzelhandelsgeschäften wäre ein öffentlich nutzbarer Internetzugang für Besucher sicherlich eine Sache, die die Attraktivität des Standorts Kleve heben könnte. Zu realisieren ist sie mit etwas Hilfe der Geschäftswelt ohne nennenswerte Investition. Wenn jedes Geschäft, das einen DSL-Anschluss besitzt, ein wenig von seiner Bandbreite zur Verfügung stellt, wäre auch der laufende Betrieb quasi kostenlos zu realisieren. Lediglich die Erstanschaffung schlägt z. Zt.ab ca. €30,- pro Basistattion zu Buche. Wenn man sich kollektiv auf ein System festlegen würde, würde das Handling für den Besucher relativ unkompliziert werden und die Gesamtkosten mit Sicherheit auch noch weiter gesenkt werden können. Den Kinden stände damit Email, begrenztes (geschwindigkeitsbedingt, durch die Teilung der Bandbreite) Surfen im Netz, und natürlich gratis Telefonie per SIP-Protokoll ( http://www.via-voip.de/inhalt-SIP-Protokoll-6.html ) zur Verfügung. Das lädt vor allem auch niederländische Besucher zu einem Trip in die Klever Geschäftsstraßen ein.

Rechtliche Probleme

Bleibt natürlich der rechtliche Rahmen der freien Nutzung und die sich daraus möglicherweise für den Anschlussinhaber ergebenden Haftungsprobleme zu regeln. Hier bietet sich an, die Hilfe der http://www.fon.com/de/ in Anspruch zu nehmen. Diese gemeinnützige Organisiation hat sich der Aufgabe verschrieben, international mobiles Internet frei zugänglich zu machen und hat seine Leistungsfähigkeit z.B. in der Kooperation mit Städten wie London ( http://www.bt.com/static/wa/wifi/pages/findhotspots.html?s_cid=con_FURL_btfon/hotspots ) oder Moskau bewiesen. Bereits das von FON angebotene Fonera+ (€29,00)stellt neben dem öffentlichen Signal auch ein Nutzergeschütztes Signal für den Anschlussinhaber zur Verfügung und stellt durch seine Verschlüsselungstechnik sicher, daß im Ernstfall der jeweilige Nutzer ermittelt werden kann, so wie es in Deutschland auch rechtlich notwendig ist. Zugang gibt das System dem Besucher entweder über ein zu kaufendes Ticket,oder über seine eigene FON Gerätenummer. Diese erhält der Besucher, wenn er selbst zuhause seine Bandbreitet mittels Fonera anderen zur Verfügung stellt.