Umsetzung Kickstart Frankfurt

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Status

Die auf dieser Seite beschriebenen Aufgaben sind bereits erledigt. Dennoch ist das Konzept charmant, weshalb die Informationen erhalten bleiben sollen.

Ausgangssituation

  • Man möchte eine Freifunk-Community aufbauen und benötigt dafür eine Firmware und eigene Infrastruktur
  • Man möchte gern eine Gluon-Firmware ausrollen und darf auch für einzelne Nodes Supernodes einer anderen Community mitnutzen.
  • Man möchte, nachdem man erste Nodes aufgebaut hat, nicht nocheinmal deren Firmware flashen, sobald eigene Supernodes eingerichtet sind.

Problemstellung

In der Firmware sind hartverdrahtete Adressen hinterlegt, die jeweils auf die Infrastruktur einer Freifunk Community ausgelegt sind. Beispiel:

  • Namen der Supernodes
  • Batman-Version
  • Public-Keys der fastd-Server
  • Url auf den Registrierungsserver

Diese Konfiguration bewirkt, dass man einen von zwei Wegen gehen muss: 1. Man muss eigene Supernodes aufbauen, bevor man den ersten Router einrichten kann 2. Man kann die Konfiguration für eigene Services in der Firmware hinterlegen, die noch nicht aktiv ist, aber automatisch aktiv wird, sobald man eigene Infrastruktur aufgebaut hat.

Wir haben uns für (2) entschieden, weil die KBU-Community uns freundlicherweisee durch eine eingeschränkte Nutzung ihrer Infrastruktur Starthilfe gibt. Wir dürfen für eine begrenzte Anzahl an Nodes die KBU-Supernodes nutzen.

Realisierung

  • Einrichtung von DNS-delegation von freifunk.net für die Subdomain ffm.freifunk.net auf einen eigenen DNS Server
  • Hinterlegung der KBU-Supernodes im eigenen DNS-Server mit eigenen DNS-Namen wie fastd1kbu.ffm.freifunk.net
  • Hinterlegung der fastd public keys der aktiven kbu Supernodes in der Frankfurter Freifunk-Firmware unter dem neuen Namen fastd1kbu.ffm.freifunk.net
  • Erzeugung von einer Anzahl von private/public-Keyparen für fastd, die für Frankfurter Supernodes genutzt werden, sobald diese aufgebaut sind.
  • Hinterlegung der fastd[1-8].ffm.freifunk.net Servernamen mit den korrespondierenden fastd-publickeys in der Frankfurter Firmware. Die Namen fastd[1-8].ffm.freifunk.net müssen erst aufgelöst werden, wenn die Supernodes aufgebaut werden.
  • Ersetzung sämtlicher Hostnamen mit der Domain kbu.freifunk.net durch die Domain ffm.freifunk.net
  • Bau der Firmware, Deployment, fertig ist die erste Stufe.
  • Hinterlegung eigener ESSIDs fürs Mesh-wlan und fürs Infrastruktur-wlan. (warum eigentlich?)

Sobald Frankfurter Supernodes aufgebaut sind, erfolgt die Umkonfiguration des DNS, sodass

  • fastd[1-4]kbu.ffm.freifunk.net nicht mehr aufgelöst werden
  • fastd[1-8].ffm.freifunk.net korrekt aufgelöst werden.

Natürlich wird der Aufbau der Supernodes nicht auf einen Schlafg fertig, sodass der DNS-Server noch mehrfach angefasst werden muss. Die Firmware bleibt dabei jedoch unbetroffen und Router müssen nicht umgeflasht werden.

Erfahrungen

  • Serverseitig macht es Sinn, die batman-wolken auf andere Interfaces zu trennen. Dafür können eigene fastd-instanzen und ein weiteres batman-Interface genutzt werden. So lässt sich Last besser verteilen und man läuft nicht in ein Skalierungsproblem bei den Diensten
  • Das Verfahren hat super funktioniert.