Freifunk Firmware NRW/Technische Details

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MTU richtig einstellen

  • PPPoE overhead = 8 Byte Quelle

1500 - 8 = 1492

[PPPoE][PPP][Payload]
  • fastd overhead = 66 Byte Quelle

1492 - 66 = 1426

[PPPoE][PPP][IP][UDP]encryption([Payload])
  • Batman overhead = 28 Byte
  • Batman header = 14 Byte Quelle

1426 - 28 = 1398

[PPPoE][PPP][IP][UDP]encryption([Ether][BATMAN-HDR][Payload])
  • Ethernet overhead (ohne VLAN/CRC) = 14 Byte

1398 - 14 = 1384

[PPPoE][PPP][IP][UDP]encryption([Ether][BATMAN-HDR][Ether][Payload])
  • MTU für eth1 (WAN) muss 1492 sein.
  • MTU für alle fastd muss 1426 sein.
  • MTU für alle Mesh-Verbindungen muss 1398 sein.
  • MTU für eth0 (LAN-Ports) und WLAN AP muss 1384 sein.

Praktisch können wir per DHCP die MTU nicht auf den Netzwerkkarten der Clients sicher festlegen, entsprechend würden Pakete ohne ICMP-Benachrichtigung verworfen.

Daher verwenden wir auf LAN-Ports, WLAN-AP, bat0 und deren bridge eine MTU 1500. Auf WLAN-Adhoc 1528 damit BATMAN dann transparent, ohne Fragmentierung die Payload-Pakete mit MTU 1500 kapseln kann. Die BATMAN-interne Fragmentierung wird verwendet um über fastd die Pakete fragmentiert zu schicken, daher wird fastd auf MTU 1426 festgelegt. Falls LAN/WAN-Ports zum vermeshen von Routern per Kabel genutzt werden, sollte die MTU auf 1500 belassen werden, um auch hier die BATMAN-interne Fragmentierung zu nutzen. Die meisten Ethernet-Treiber unterstützen keine MTU von 1528 und auf kabelgebundenen Medien ist der Fragmentierungs-Overhead meist verkraftbar.