Outdoor Box
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Einen Freifunk-Router auf dem Dach
Einen Router wie den WRT kann man in einer Box unterbringen. Als Box sollte man eine stabile Blech- oder Plastikkiste möglichst mit abdichtbarer Gummidichtung nehmen. Eine Tüte Silica (das sind die kleinen durchsichtigen Kügelchen, die oft bei Festplatten oder anderen Geräten dabei sind) in der Box hält den Feuchtigkeitslevel niedrig.
Stromversorgung für die Box auf dem Dach
Der Strom sollte fachgerecht verlegt und Gehäuse mit entsprechenden Teilen richtig gebaut werden. Schönere Gehäuse gibt es im Baumarkt, z.B. einen IP65-Mini-Verteilerkasten. Tupperware ist nur prima, wenn's wirklich einigermaßen wind- und wettergeschützt ist, ansonsten ist es nicht fachgerecht. Ein gutes Gehäuse ist beispielsweise ein richtiger Schaltkasten, aus stabilem hochwertigem Kunststoff oder besser noch aus Metall und mit mindestens Schutzklasse IP65. Eine Verlängerungsleitung legen ist also so ok, doch niemand will wirklich 220V auf dem Dach wenn es regnet, stürmt und schneit. Eine weniger aufwendige Lösung kann ausreichen, wenn man mit Kleinspannung aufs Dach geht. Also unten an der Steckdose ein Netzgerät, z.B. 24V, installieren und das dann hochlegen. Bewährt hat sich auch die Einspeisung von 12-14V über Cat5-Ethernet-Leitung oder Klingeldraht. Wenn man unten 14V draufgibt, kommen oben 12V an (bei 2 WRTs und 50 Meter). Nur ein WRT? Dann reicht unten auch das Standard-WRT-Steckernetzteil. Weitere Infos hier: http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html (Beim Stecker-crimpen auf das Stecker-Bild unter "Anschlussbelegung der Twisted-Pair-Stecker für Hub und Computer" gucken, sonst wird es evt. spielgelverkehrt. Generell EiaTeia568Berta-Variante nehmen.)
Tip: Ethernet over Powerlan
Es ist möglich die Outdoor Box ohne extra Ethernet-Kabel anzuschliessen. Ich habe dazu eine (billige) Ethernet over Powerlan-Bridge verwendet. Damit führt nur die Stromversorgung zur Box. Powerlan gibt es in verschiedenen Geschwindigkeitsklassen, aber fast alle sind schnell genug für WLAN.
Schlechter Tipp! Dein Gerät ist auch als PowerLine bekannt und verseucht die Kurzwelle über ein weites Gebiet mit deinen Daten. Trotz Herstellerangaben halten diese Geräte die Grenzwerte nicht ein. Deshalb zieht die Regulierungsbehörde sie bei Störungen ein. Als Freifunker sollten man rücksichtsvoll mit anderen Funkdiensten umgehen und auf diese Technologie verzichten.
Blitzableitung
http://www.vde.com/blitzschutzfaq Die Blitzschutz-FAQ des VDE
Zum Netzgerät
(dieser Abschnitt benötigt dringend eine Überarbeitung)
(Dieser Satz ist unverständlich:)Man sollte dann ein Netzgerät nehmen wo die Ausgangsseite nicht mit dem Schutzleiter verbunden ist. Außerdem sollte man die Abschirmung von den Netzwerkkabeln nicht bis zum(Dieser Satz ist unverständlich: wo ist der "Schaltschrasnk? was heisst durch-verbinden genau?)WRT/Netzwerkkram im Schaltschrank durch verbinden. Stattdessen sollte man die Schirmung der Netzwerkkabel im (Dieser Satz ist unverständlich: hiess es nicht gerade "nicht durch-verbinden"?)Schaltschank dann auf Erde legen. Die - Leitung der Spannungsversorgung sollte im Schaltschrank mit auf Erde gelegt werden, daher sollte im Netzteil keine Verbindung der Ausgangsspannung mit Erde sein, damit keine Ausgleichsströme fließen und andere Dinge verhindert werden. In der Spannungsversorgung sollte man im Schaltschrank ein Überspannungsschutz vorsehen. Bei einer Speisung mit 24 V kann man einfach entsprechende VDRs oder Gasableiter oder ähnliches geeignetes nehmen die man zwischen + und - schaltet. Außerdem ist ein kleiner Kondensator (ca. 100 uF) zwischen "+" und "-" oben im Schaltschrank dann noch sinnvoll. Das sollte kleine Spannungsspitzen etwas anfangen. Bei einer 230 V Leitung bis in den Schaltschrank erdet man die 230 V Leitung natürlich oben nicht noch einmal und verwendet dann trotzdem ein Netzteil ohne Erdung der Sekundärseite.
Wetterschutz
Wichtig! Schutz vor Regen und Kriechwasser. Lösung: Dichtfett um Stecker und Kabeldurchfuehrung vor Kriechwasser zu schützen. Kabel so führen, dass Tropfwasser erst gar nicht bis zur Box kommt, also in Form einer Schlaufe z.B. um unter einem Dachziegel das Kabel einführen, da bleibt dann auch das Dach dicht.
Siehe auch
Outdoorbox und Antennenbau
Wie eine Outdoorbox im Einsatz aussieht zeigt euch Flo Fleissig in seinem Videoblog auf Perspektive89.
- Freifunk in der Box (Folge 2)
- http://freifunk.net/downloads/floflei6-folge-2-small_fi.avi 2. Folge, ca. 5,6 MB
Wie man auch als Nicht-100%iger Profi eine Antenne bauen kann..
- Ich brat' mir 'ne Freifunkantenne (Folge 3)
- http://freifunk.net/downloads/floflei6-folge-3-small_fi.avi 3. Folge, ca. 10 MB
Weblinks
- http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html
- Milchantenne, Reseau Citoyen http://reseaucitoyen.be/index.php?BoiteDeLait2
- Hornantenne, http://reseaucitoyen.be/index.php?CornetDeCarton
- Bebilderter Leitfaden zum Antennenbau, http://www.ambienttv.net/wireless/project/020715diyguide/guides.html
- http://ronja.twibright.com - RONJA, eine optische through-the-air-Richtstrecke im freien und unregulierten Gigahertz-Band (rotes Licht g) zum Selberbauen. Anwendungsbeispiel als Backbone ueber weitere Entfernungen, ohne mit der RegTP[freifunk.net/WLANAntennen/createform?page=RegTP ?] Probleme zu bekommen. 10 Mbit/s netto, Anschluss ueber 10BaseT-FD und AUI. http://ronja.twibright.com/installations.php : 90 registrierte Installationen.
- Mit WLAN durch die Anden, 27.04.2006, http://www.heise.de/newsticker/meldung/72468
- Neuer Weltrekord im WLAN-Weitfunken, 1.08.2005 http://www.heise.de/newsticker/meldung/62307

