Freifunk Wuppertal

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Willkommen bei Freifunk Wuppertal!

Freifunk Wuppertal ist ein dezentrales, sich selbst organisierendes und unzensiertes Netzwerk, das Nachbarn verbindet und Freunde näher bringt. Ein freies Funknetz, welches keine Schranken kennt. Ein Funknetz für Alle und Überall, ob zu Hause oder Mobil, ein Überallnetzwerk – unser Freifunk.

Die Einträge zur Firmware sind Veraltet und müssen noch angepasst werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass Freifunk so einfach wie möglich wird: Firmware herunterladen, auf dem Router installieren, Router aufstellen, einschalten und freifunken. Wir helfen unseren Nachbarn, die keine Lust oder Zeit haben sich mit der WLAN-Technologie zu befassen, selbst einen Router aufzustellen, um das Freifunk-Netz zu vergrößern und um in den Genuss eines leistungsstarken und freien Funknetzes kommen, welcher den Rückgrat für den Zugang zum Internet, für Bürgerdienste, für eigene Anwendungen, für die Kommunikation zwischen den Stadtbewohnern oder zum Experimentieren bildet. Der Zugang zu und die Nutzung von Freifunk Wuppertal ist kostenlos, da es ja von Menschen für Menschen betrieben wird. Ein günstiger Router (ca. 14,50 €) und etwas Strom (ca. 20 €/Jahr) reichen aus, um dabei zu sein.

Inhaltsverzeichnis

Treffen

Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch eines Monats ab 19 Uhr im

L-O-G-E, Alter Markt 28, 42275 Wuppertal

Alle weiteren Termine sind per Google-Kalender im Web und als ICAL verfügbar.

Netzwerk

Natürlich ist die Teilnahme am Freifunk Wuppertal auch ohne einen eigenen Router möglich. Die hier eingesetzten Router stellen einen Wireless Access Point bereit, der es Geräten, welche batman-adv nicht unterstützen, auf die einfachste Weise ermöglicht sich mit dem Freifunk zu verbinden. Dadurch ist es sogar möglich mit einfachstem Gerät (Smartphone, Laptop, Spielkonsole, usw.) mobil zu sein, es setzt aber voraus, dass Deine Nachbarn genügend Router auf ihre Fensterbänke oder Dächer anbringen. Am besten geht man selbst mit guten Beispiel voran und stellt einen Freifunk-Router auf. Man muss nicht unbedingt seinen Internetzugang teilen, einige Freiwillige machen das von sich aus und das gesamte Netzwerk (die Freifunk-Wolke) kann davon profitieren.

Technik

Die SSID dieses Wireless Access Points lautet www.freifunk-wuppertal.net. Gleichzeitig sind die Router über die gleichen Antennen in einem Mesh-Netz auf Kanal 11 (2,462 GHz) miteinander verbunden. Sie müssen deshalb nicht ans Internet angeschlossen werden (einige natürlich schon, doch dazu später mehr). Die einfachsten Geräte verbinden sich automatisch mit dem nächsten Access Point, wenn ihr Benutzer sich außerhalb der Reichweite des vorherigen Access Points bewegt. Und die Access Points als Router kommunizieren untereinander und leiten die Daten des Nutzers unbemerkt an ihr Ziel.

Das war’s! Wie man sich mit einem Wireless Access Point verbindet, hast Du schon bestimmt in der Bedienungsanleitung deines Geräts gelesen, mehr ist da nicht … moment … doch! Da sind doch noch die Router, die in der Gegend herum stehen.

Router

Der Freifunk ist Geben und Nehmen. Willst Du mobil surfen, musst Du einen Router bereit stellen und Deine Mitbürger überzeugen es auch zu tun. Das Problem ist: normale WLAN-Router können so was nicht – untereinander kommunizieren und Daten über Funk an andere Router weiterleiten, die es ihrerseits an andere Router über Funk weiterleiten, die dann wiederum …, bis sie, die Daten, an ihrem Ziel angekommen sind: den Computer bei Dir zu Hause oder den Deiner Freunde/Familie oder den Internet (wo dann die Daten aber über Kabel ihre Reise fortsetzen) oder bei Jemanden, der etwas anbietet, das es nicht ein mal im Internet gibt, sondern nur lokal im Freifunk Wuppertal.

Es ist wirklich nicht schwer den Router für diesem Zweck umzurüsten, schau in der Bedienungsanleitung Deines von uns unterstützten Routers nach, wie man auf ihm eine neue Firmware (Update) installiert. Und dann installierst Du nicht einfach eine neue Version des Herstellers sondern eine für Wuppertal angepasste Firmware.

Wuppertaler Firmware

Die Einträge zur Firmware sind Veraltet und müssen noch angepasst werden.

Kann man sich von unserem Firmwarebäcker backen lassen.

Andere Firmwarequellen

Die Einträge zur Firmware sind Veraltet und müssen noch angepasst werden.

Gibt es auch beim Firmwarebäcker. Darüber hinaus gibt es noch die alten, statischen Ansätze. Zu finden ist sie unter

Dort die Version des jüngsten Datums auswählen. Unter openwrt-ar71xx-wuppertal steht die Firmware für mehrere unterschiedliche Routermodelle zum Download bereit.

Unterstützte Router

Wir empfehlen folgende Router:

  • TP-Link
    • TL-WR741ND – [1]
    • TL-WR841ND bis Version 7.x, ab V8.0 unbrauchbar – [2]
    • TL-WR941ND – [3]
    • TL-WR1043ND – [4]

Nur, wenn sie schon vorhanden sind, Neukauf nicht empfohlen, nur mit statischer Spezialfirmware oder selbst eigerichtet:

  • D-Link
    • DIR-300 Rev.A – [5]
  • Linksys
    • WRT54G, WRT54GL und WRT54GS – [6]

Andere Modelle können wir nicht umfangreich testen und deshalb ist es es uns auch nicht möglich bei Hard- und Softwareproblemen konkret zu helfen. Theoretisch müssten sie funktionieren, praktisch kannst Du es nur selbst auf eigene Gefahr mit dem Firmwarebäcker ausprobieren. Einen Überblick über alle OpenWRT unterstützen Geräte bekommst Du im OpenWRT Wiki (auf englisch). OpenWRT ist übrigens das Betriebssystem auf Linux-Basis.

Der D-Link braucht noch einen angepassten Bootloader … viel Erfolg! Die Anleitung im OpenWRT Wiki ist sehr gut. Weil es aber doch nicht so einfach wie versprochen ist (die TP-Links sind aber einfach), helfen wir Dir gern. Bring Dein Gerät zum nächsten Freifunk-Treffen mit.

Bedenke, dass sich die Firmware noch in Entwicklung befindet. Sie funktioniert jetzt schon wunderbar, doch zwei Einstellungen, das Passwort und der Routername, müssen noch von Hand eingetragen werden.

Router Flashen

Flashen bedeutet die neue Firmware in den Flash-ROM des Routers zu schreiben. Erkundige Dich, was für ein Modell und welche Version Du gerade in Deiner Hand hältst. Diese Informationen befinden sich auf der Unterseite. Beispiel für TP-Link TL-WR741ND V2.4 wäre dies das richtige Image.:

openwrt-ar71xx-generic-tl-wr741nd-v2-squashfs-factory.bin
|       |              |          |  |        |
|       |              |          |  |        factory*
|       |              |          |  das Dateisystem (so lassen)
|       |              |          |
|       |              |          V2.4 (vor dem Punkt: die Hardware – wichtig!
|       |              |                nach dem Punkt: TP-Link-Software – uninteressant
|       |              |  
|       |              TL-WR741ND
|       |
|       ar71xx für die TP-Links
|
openwrt (klar, oder?)

-*)factory ist für die Erstbeschreibung eines Routers mit Original-Firmware gedacht. Auf keinen Fall sysupgrade verwenden. Dieses Image ist für bereits installierten OpenWRT gedacht.

Diese factory.bin einfach, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, über die Konfigurationsseite des Routers als Update einspielen. Bitte versichere Dich fünf Mal, ob Du die richtige Firmware ausgewählt hast, ansonsten macht Du Deinen Router für Immer unbrauchbar (bis ihn jemand, der Zeit hat, mit einem Lötkolben bearbeitet – und Zeit hat fast niemand).

Router Konfigurieren

Wie jetzt? Ich dachte die Firmware ist konfigurationsfrei! Ja, das ist sie. Und das Passwort ist auch bei allen gleich: es lautet „admin“; sicher ist sicher. Wenn Du gleich nur noch Bahnhof verstehst, ich, phip, kann Dir das Passwort per Fernwartung ändern, es in ein kleines Büchlein (verschlüsselte Datei auf meinem Computer) eintragen und niemandem geben. Damit wäre dein Router vor unbefugtem Zugriff sicher.

Passwort selbst setzen in kurzen Worten (Bahnhof):

ssh root@192.168.1.1 # „ssh root@172.29.200.1“ für fNordeingang-FW
admin

passwd
neues Passwort
noch ein mal neues Passwort

Wo wir schon mal da sind, direkt den Hostnamen ändern (Router taufen):

uci set system.@system[0].hostname=deinnamehier
uci commit system

Fertig

reboot & exit

Router Konfigurieren lassen

Sende uns die MAC-Adresse Deines Routers und verbinde ihn entweder mit einer Wolke (so nennen wir das Mesh-Netz), die Zugriff ins Internet hat oder verbinde ihn selbst mit dem Internet. Die MAC-Adresse ist die 12-Stellige hexadezimale Zahl (0-9 und A-F), die auf der Unterseite aufgedruckt ist (in der Nähe der Modellnummer, die Du bereits tapfer gefunden hast).

Du kannst den Router auch zum nächsten Freifunk-Treffen mitbringen. Wir werden Dir dabei helfen das Passwort selbst zu setzen.

Router und das Internet

Wenn ein Netztwerkkabel an den WAN-Port angeschlossen ist, verbindet sich der Router mit Deinem Internetrouter und konfiguriert sich so um, dass er freien Zugriff auf das Internet und andere Wolken in der Stadt über das Internet bietet. Ist dort aber kein Netzwerkkabel angeschlossen, kommt man nur über die Wolke ins Internet. Ist niemand in der Wolke mit dem Internet verbunden, gibt es keinen Zugriff aufs Internet, von nichts kommt ja nichts. Alle Router in dieser Wolke sind in einem „Robinson“-Zustand, sie leiten Pakete untereinander weiter, damit lässt sich auch viel machen, doch sobald diese einsame Wolke eine Wolke mit Internetzugriff empfängt, konfiguriert sie sich automatisch um und kann ihre Benutzer ins Internet weiterleiten..

Es gibt immer einen guten Menschen, der Zugang ins Internet bietet. Du hilfst also bereits damit, dass Du Deinen modifizierten Router auf die Fensterbank stellst. Je mehr Stadtbewohner es machen, desto mehr Empfang gibt es und die „weißen Flecken“ auf der Stadtkarte verschwinden. Doch nutze diesen guten Menschen nicht aus – nutz’ nur so viel Internet wie Du wirklich brauchst, dann ist mehr für alle da.

Router und Schnickschnack

Die Router sind so konfiguriert, dass sie keinen P2P ins Internet erlauben. Skype kann, muss aber nicht laufen. Torrents laufen gar nicht. Für Filesharing braucht man also einen eigenen Internetanschluss. Filesharing innerhalb der Wolke ist aber möglich. Jeder Router hält sich an das Pico Peering Agreement und leitet die ihn passierenden Daten unverfälscht weiter, nur nicht ins Internet.

Diese Einstellung nützt den guten Menschen, die freiwillig den Zugang ins Internet anbieten, einfach indem sie einen Netzwekkabel an die WAN-Büchse anschließen und ihn mit ihren Internet-Router verbinden. Es gibt mehr Kapazität für normale Dienste wie Surfen, eMailen, Chatten … und keine Belastung des Internetzugangs durch Tauschbörsen und anderen Schnickschnack.

Verbindung über den Access Point des Routers

  • SSID: www.freifunk-wuppertal.net
  • Kanal: 11 (2,462 GHz)

Der Access Point leitet Dich an einen DHCP-Server eines mit dem Internet verbundenen Router weiter, Du erhälst eine Wuppertaler IP-Adresse und kannst nach Bestätigung der Bedienungen auf das Internet zugreifen. Bist Du mit den Bedienungen nicht einverstanden, so kannst Du den Freifunk Wuppertal trotzdem nutzen – er ist ja frei – Du kannst nur nicht auf das Internet zugreifen.

Verbindung Direkt ins Mash-Netzwerk

Derzeit Leider nur für Linux möglich. Das B.A.T.M.A.N.-Routing-Protokoll befindet sich im Kernel, um die Beacons, die die WLAN-Geräte eh aussenden, um ihren Status zu signalisieren, zu modifizieren und mit Routing-Informationen zu versehen.

In den nachfolgenden Befehlen ist wlan0 die WLAN-Schnittstelle

ifconfig wlan0
ifconfig wlan0 mtu 1528
iwconfig wlan0 mode ad-hoc essid FFW-BATBONE ap 02:CA:FF:EE:E1:BA channel 11

batctl if add wlan0
ifconfig wlan0 up
ifconfig bat0 up

ifconfig bat0 10.3.___.___/16 # Die IP-Adressen werden hier vergeben.

route add default gw 10.3.___.___ # Das Gateway ins Internet heraus zu finden ist eine Hausaufgabe ;–)

Projekte

Abgeschlossene Projekte

Kontakt

E-Mail

kontakt (at) freifunk (minus) wuppertal (punkt) net

Mailingliste

Geschichte

Den Anfang in Wuppertal hat die Piratenpartei gemacht und das Projekt dem Freifunk Rheinland e.V. übergeben.

OLSR

Wir nutzten bis Januar 2012 das OLSR-Protokol zum Routen innerhalb des Mesh-Netzwerkes. Ende Januar erfolgte die Umstellung auf die Firmware des Freifunk Rheinland e.V., in der das moderne B.A.T.M.A.N. Routing-Verfahren zum Einsatz kommt.

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